Sondersausstellungen

Aktuelle Sondersausstellungen

Günther Jahn - Pastelle

Günther Jahn – der Geschichtenerzähler

Pastelle aus privater Sammlung

 

Sonderausstellung im Schlossmuseum Sondershausen, „Galerie im Schloss“, 16.05.2021 – 15.08.2021

 

  • Keine öffentliche Vernissage aufgrund der Pandemielage -

 

Kurzbeschreibung:

Die Ausstellung zeigt eine reiche Auswahl an Pastellen des Sondershäuser Malers und Grafikers Günther Jahn (1933-2011), die aus dem Privatbesitz seiner Witwe Gudrun Jahn stammen. Neben der Darstellung von Architektur und fantastischen Formen liegt ein Schwerpunkt der Pastellarbeiten Jahns in der farbenfrohen Darstellung von Tieren und Figuren. Die teils naiv wirkenden Malereien beeindrucken den Betrachter durch ihre irisierenden Farben und den sich Bahn brechenden besonderen Blick Jahns auf vermeintlich alltäglich begegnende Formen und Situationen. Jahn erzählt mit seinen Pastellen humorvolle, manchmal auch erotische Geschichten und lässt den Betrachter teilhaben an seiner Innensicht der Welt.

 

Kommende Sondersausstellungen

Juden in Sondershausen. Ein Kooperationsprojekt des Arbeitsverbunds der Schwarzburger Museen

Schlossmuseum Sondershausen, „Galerie im Schloss“

12.09.2021­−16.01.2022

 

Die Ausstellung folgt den Spuren jüdischen Lebens in der ehemaligen Residenzstadt Sondershausen vom Mittelalter bis in das 20. Jahrhundert. Die wenigen überlieferten baulichen Zeugnisse – das mittelalterliche Ritualbad in der Altstadt und der jüdische Friedhof am Spatenberg – sowie die nur noch bildlich fassbare Synagoge stehen symbolisch für unterschiedliche Phasen von Verfolgung, Akzeptanz, Emanzipation und Integration. Zunächst nur gegen Zahlung von „Schutzgeld“ geduldet und einer diskriminierenden Sondergesetzgebung unterworfen, erlangten die Juden des Fürstentums im Laufe des 19. Jahrhunderts die vollen Bürgerrechte und standen als deutsche Patrioten auch auf den Schlachtfeldern des Ersten Weltkriegs. Während der NS-Zeit wurde die jüdische Gemeinde von Sondershausen gewaltsam ausgelöscht. Überlebende gelangten auf oft abenteuerlichen Wegen ins rettende Ausland, wo sie vor der Herausforderung standen, eine neue Heimat zu finden. Anhand biographischer Exkurse unternimmt die Ausstellung den Versuch, einzelne Schicksale sichtbar zu machen und Geschichte auch auf persönliche Weise zu erzählen.